Music College Hannover e.V.

ADRESSE

KONTAKT

Bultstr. 7-9

30159 Hannover

info@musiccollege-hannover.de

Tel.: (0511) 700 311 - 33

geförderter durch:

Geschäftsführer

Andreas Hentschel
VR 7500, Amtsgericht Hannover

IMPRESSUM

DATENSCHUTZ

© 2018 by Cindy Hornbostel-Schiller

 
 
 
 
 

Die einzige Alternative zum Musikstudium in Niedersachsen

Berufsausbildung zum anerkannten Berufsmusiker und

qualifizierten Musikpädagogen

Tipps 

zur 
Vorbereitung


 

Informationen

Allgemein & Voraussetzungen
Unser Leitbild : Wir machen Musiker!

Das Studium am Music College Hannover ist eine Vollzeitausbildung mit 24 Semesterwochenstunden über zwei Jahre. Dann erfolgt eine Abschlussprüfung zum geprüften Berufsmusiker (Jazz/Rock/Pop) und qualifizierten Musikpädagogen. Die Ausbildung ist anerkannt nach § 161 Niedersächsisches Schulgesetz und die Abschlussprüfungen finden unter Vorsitz der Landesschulbehörde Niedersachsen statt. Als Hauptfächer stehen zur Wahl: E-Gitarre, E-Bass, Gesang, Schlagzeug, Klavier und Saxophon

 

Ein drittes, das Aufbaujahr, das optional belegt werden kann, vermittelt zusätzliche Qualifikationen in den Bereichen instrumentales Hauptfach, Recording und Producing, Arrangement, Karriere-Coaching und Musikpraxis.

Die Ausbildung am Music College Hannover stellt folgende Qualitäten in den Vordergrund.

 

Eine individuelle und persönliche Betreuung
Wir setzen als bundesweit einzige anerkannte Ausbildung auf durchgängigen und vollwertigen Einzelunterricht plus wöchentliche Gruppenseminare im Hauptfach. Damit bieten wir insgesamt bis zu 4 Stunden Hauptfachunterricht pro Woche. Das lässt Platz für ein umfassendes Curriculum und setzt den Focus auf die individuelle Entwicklung und die Förderung jedes Einzelnen. Als Hauptfächer stehen zur Wahl:  E-Gitarre, E-Bass, Klavier/Keyboards, Schlagzeug, Gesang, Saxophon
 
Kreativität

Kreativität ist ein unverzichtbarer Bestandteil für eine erfolgreiche Musikerkarriere. Deshalb umfasst unser Lehrplan einen großen Anteil an Songwriting und Recording und außerdem einen Kreativkurs, der sich mit den realen Anforderungen für Musiker in der Kreativwirtschaft (Werbung, Film etc.) auseinandersetzt.

 

Professionelle Qualität
Unser Dozenten-Team setzt sich aus erfahrenen diplomierten Profi-Musikern zusammen, die darüber hinaus auch als Lehrende an verschiedenen Hochschulen im Bundesgebiet tätig. Sie alle vereint die Überzeugung für das besondere Ausbildungsprogramm am Music College Hannover.

 

Persönlichkeitsbildung
Die Alltag als Musiker stellt auch unsere Studenten vor immer neue Herausforderungen. Wir unterstützen die Studierenden hierbei durch aktives Kommunikationstraining und Coaching und bieten außerdem bei Bedarf auch persönliche Beratungen an.

 

Play with the Pro´s
Für optimale Lernfortschritte laden wir in regelmäßigen Abständen externe Profi-Musiker ein, die mit unseren Studenten in Workshops verschiedene Stilistiken bearbeiten. Auf diese Weise kann jeder sein Können im Zusammenspiel mit erfahrenen Spezialisten für die jeweilige Stilistik überprüfen und erweitern.

 

Vielseitigkeit
  • Unsere Erfahrung zeigt, dass sich der Musikerberuf aus vielen verschiedenen Kompetenzen zusammensetzt. Deshalb beschränkt sich unser Angebot nicht auf die Ausbildung zum Lehrer oder zum Live-Musiker für eine spezielle Musikrichtung, sondern vereinigt in einem umfassenden Curriculum alle grundlegenden Aspekte des Rock, Pop, Jazz und Latin.

  • Nach Abschluss der Ausbildung verfügen unsere Absolventen über : musikalische Kompetenz (professionelle Umsetzung von Rock, Pop, Funk, Soul, Jazz, Swing und Latin), pädagogische Kompetenz (Einzelunterricht und Ensemble-Leitung/Band-Coaching), einen sicheren Umgang mit fortgeschrittenen Themen der Musiktheorie, Kreativität, der professionellen Anwendung von Songwriting, Recording, tontechnischen Grundlagen und Music Business

Voraussetzungen

Für die Aufnahme am Music College Hannover wird vorausgesetzt:
  • Abschluss einer allgemeinbildenden höheren Schule (Mittlere Reife, Abitur o.ä.), oder eine abgeschlossene Berufsausbildung

  • ausreichende Deutschkenntnisse

  • ein Mindestalter von 16 Jahren zum Zeitpunkt des Studienbeginns

  • die bestandene Aufnahmeprüfung

  • sehr gute Kenntnisse am Hauptfachinstrument

Aufbau & Unterrichtsfächer

optional:

Vorbereitungskurs
Musiktheorie & Gehörbildung

 

optional:

BASISkurs
Rock | Pop | Jazz

 

AUFNAHMEPRÜFUNG

 

1. & 2. JAHR
BERUFSFACHSCHULE am MUSIC COLLEGE HANNOVER
Abschlussprüfung zum geprüften Berufsmusiker (Rock | Pop | Jazz) und qualifizierten Musikpädagogen*

 

3. JAHR
AUFBAUJAHR
Abschlussprüfung, Zusatzqualifikationen in den Bereichen pädagogische Lehrpraxis, Recording and Producing, Karriere-Coaching und Musikpraxis

 

Unterrichtsfächer

Instrumentales Hauptfach (wöchentlich 30 Minuten im Einzelunterricht)

Der spieltechnische Teil vermittelt die Grundlagen für eine möglichst umfassende Beherrschung des Instruments. Dazu gehören alle handwerklichen Aspekte wie Tonbildung, spielerisches Können und Bewegungs-Abläufe. Hauptanliegen ist das Erreichen eines eigenständigen, emotionalen und ästhetischen Gestaltens und Erfahrens von Musik sowie der Aufbau eines aktiven Spiel-Repertoires.  Im Rahmen von repräsentativen Stücken werden Fragen von Stilistik, Interpretation und Gestaltung geklärt. Das Erreichen einer sicheren Time, einer klanglichen/rhythmischen/melodischen/harmonischen Auffassungsgabe und ein sicherer Umgang mit Noten gehören ebenfalls dazu.

 

Hauptfachspezifische Methodik (wöchentlich mind. 90 Min in der Kleingruppe)
Das Fach beschäftigt sich mit allgemeinen Aspekten der Arbeit auf dem jeweiligen Haupt-Instrument. Themenschwerpunkte sind:
  • Basis-Technik, Allgemeine und besondere Spieltechnik(en), Tonbildung und Klangerzeugung

  • für das Instrument besondere Arbeitweisen und Rahmenbedingungen der Ausübung

  • Entwicklung des Instruments, Spielweise und Stellung in der Zeit

  • Überblick über instrumentalspezifisches Spiel-Repertoire und maßgebliche Lehrwerke

  • die Fachmethodik ergänzt den Hauptfach-Unterricht und bereitet auf die Lehrtheorie vor, bei der die pädagogische Seite im Mittelpunkt steht

 

Pflicht-Nebenfach
  • wöchentlicher Unterricht in Kleingruppen im Fach Klavier

  • es sind keine Vorkenntnisse erforderlich

  • Schüler mit Hauptfach Klavier können das Nebenfach aus den anderen angebotenen Instrumenten wählen

 

Improvisationskonzepte

Das Fach Improvisationskonzepte vermittelt  den Prozess des Improvisierens und seiner Rahmenbedingungen. Dies schließt folgende Aspekte ein:

  • Improvisation als Prozess des Schaffens von Musik in Echtzeit

  • Besonderheiten von Methoden von Vorbereitung und Üben im Gegensatz zu auskomponierter Musik

  • Aufbau von Spiel-Vokabular (Konzeptionell und  Stilistisch)

  • Transkription und ihr Nutzen

  • Ineinandergreifen von Musiktheorie, Gehörbildung und Improvisation

  • Harmonische, rhythmische und melodische Konzepte in der Improvisation

  • Umgang mit der Akkord-Skalen-Theorie nach dem Berklee-System

 

Gehörbildung

Das Fach der Gehörbildung trainiert die Fähigkeit zur Höranalyse auf Basis eines relativen Gehörs. Arbeitsfelder sind:

  • Vom-Blatt-Singen / Verbindung von Gehörtem mit Notentext und Zusammenhängen auf dem Instrument

  • Hörendes Erkennen von Rhythmen/Metren/Taktschwerpunkten, Melodien, Zusammenklängen (Intervalle und Akkorde) mit und ohne musikalischen Bezug

  • Hörendes Erfassen von musikalischen Formeinheiten und stilistischen Inhalten

  • Umsetzen von Gehörtem auf dem Instrument bzw. Klavier

  • Klangliches Bestimmen von Instrumenten nach Gehör

  • Erwerb der grundlegenden Methoden für die Gehörbildung im Selbststudium (Arbeiten mit dem Instrument/Klavier, Singübungen, Anfertigen von Transkriptionen)

 

Musiktheorie

Musiktheorie vermittelt ein System und das Vokabular zur Benennung von  Verhältnismäßigkeiten in der Musik.

  • Notationslehre (Rahmenbedingungen der schriftlichen Fixierung von Musik)

  • Visuelles Erkennen und Festhalten von musiktheoretischen Zusammenhängen (Tonleitern/Intervalle/Akkorde)

  • Melodie-Lehre (Melodische Kontur, Regeln der Komposition von Melodien)

  • Harmonie-Lehre (Akkord-Progressionen, Regeln der Stimmführung)

  • Musikalischer Satz (Re-/Harmonisation von Melodien)

  • Musikalische Formen (Motiv, Vorder-/Nach-Satz, Phrase, Stilistische Formen)

 

Lerntheorie

Wer gut sein will, muss üben. Der Übeaufwand am Hauptinstrument umfasst für die Zeit der Ausbildung mindestens zwei Stunden am Tag. Zur Unterstützung (auch für die Inhalte anderer Fächer) vermittelt das Fach mit den instrumentenübergreifenden Fragestellungen des Übeprozesses:

  • Wie organisiere ich meinen Übe-Alltag, die Übe-Einheiten selbst, die Pausen dazwischen und das darin vorkommende Material?

  • Was sind kurzfristige, was mittelfristige, was langfristige Themen und was ändert das für die Herangehensweise?

  • Wie integriere ich Gehör, Verstehen, Visualisieren und taktile Prozesse zu einem umfassenden Übe-Prozess?

  • Wie kann ich mein Üben selbst kontrollieren und bewerten?

  • Wie funktioniert meine Wahrnehmung bzw. Aufmerksamkeit und was bedeutet das für den Vorgang und das zeitliche Maß des Übens?

  • Wie speichere ich das Geübte so ab, dass ich es jederzeit wieder abrufen kann?

  • Wie unterrichte ich mich selbst?

 

Bands in verschiedener Stilistik

Ziel ist, in verschiedenen Bands mit wechselnder Besetzung eine Studio- und Live-Situation zu simulieren. Working-Bands treffen sich einmal wöchentlich und spielen Repertoire unterschiedlicher Stilistik (Rock, Pop, Jazz, Latin). Unter der Anleitung von Dozenten wird dabei vor allem an folgenden Punkten gearbeitet:

  • Integration des eigenen Instruments in die entsprechende Ensemble-Stilistik

  • Aspekte des Zusammenspiels hinsichtlich Klang/Sound, Lautstärke/Blending, Time/Rhythmik

  • Podiums-Sicherheit, Bühnen-Präsenz

  • Wechsel zwischen Ensemble-Musiker und Solist

  • Persönliche Verantwortung der Gruppe gegenüber (Vor- bzw. Nachbereitung, Miteinander)

  • Gefühl für Form, Ablauf, musikalischen Ausdruck

Die Bands absolvieren regelmäßig öffentliche Auftritte.

 

Songwriting

In wöchentlichen Stunden sowie Blockseminaren werden verschiedene Songwriting-Techniken vorgestellt und von den Schülern kontinuierlich praktisch angewandt. Ziel ist dabei kreatives Arbeiten unter Zeitdruck sowie das Erlernen zahlreicher Kreativ-Techniken für den späteren Produktionsalltag im Berufsleben.

 

Rhythmik

Der Rhythmik-Unterricht vermittelt alle notwendigen Fähigkeiten für das Auffassen von rhythmischen Strukturen in der Popular-Musik

  • Abnehmen, Wiedergeben und Halten von Tempi

  • Synkopieren von Zählzeiten

  • Verschieben von rhythmischen Motiven auf andere Zählzeiten

  • Repertoire an rhythmischen Patterns (Ein-, Zwei- oder mehrtaktig, Claven)

  • Improvisieren von Rhythmen gegen einen festen Puls

  • Transkription von rhythmischen Beispielen verschiedener Stilistik

 

Recording Basics & Recording Advanced

In diesem Seminar werden die Grundlagen der Aufnahmetechnik vermittelt. Durch das Aufnehmen zahlreicher Titel werden nahezu alle denkbaren Typen von Produktions-Szenarien alltagsnah durchgespielt. Später fordern komplexe Setups sowie Tipps und Tricks die inzwischen recording-erfahrenen Schüler. Komplett selbstgeschriebene Kompositionen werden von den Schülern arrangiert, aufgenommen und selbst gemischt.

 

Music Business

Der Unterricht deckt die Funktionsweisen und Mechanismen des Musikgeschäftes auf und schafft somit Grundlagen für die eigene freiberufliche Selbstständigkeit als Musiker.

  • Überlegungen zur wirtschaftlichen Existenz als Musiker

  • Begriffliche Definition und Abgrenzung von Musik-Kreation, Produktion und Verwertung

  • Berufe und Gewerke des Music Business

  • Urheberschutz und rechtliche Aspekte

  • Entstehung, Lizenzierung und Wahrnehmung  von Verwertungsrechten der Urheber

  • GEMA, Verlage, GVL, Label

  • Kalkulation

  • Verwertungskette im Musikgeschäft

  • Produkt-Management

  • Promotion- und Marketingarbeit an Praxisbeispielen

  • Booking & Event-Management

  • Grundlagen der Volks- und Betriebswirtschaft

  • Rechnungswesen

  • Marketing & PR

Spielpraxis​

Das Unterrichtsfach vermittelt und informiert über den praxisbezogenen Bezug nach der Ausbildung.

  • Wie nutze ich die Ausbildung im College und was kommt danach?

  • Wie bekomme ich Zutritt zum „professionellen“ Business, wie also kann ich Geld mit dem Musizieren verdienen?

  • Was bedeutet „Professionalität“ eigentlich?

  • Was gibt es grundsätzlich für Spielsituationen, die es zu differenzieren gilt (zuhause üben, Proberaum, Live On Stage, Studio, Videoshooting)

  • Wie bereite ich mich auf eine „Audition“ vor? 

  • Was wird von mir als Profimusiker grundsätzlich erwartet?

  • Was sind „Soft Skills“?

  • Was ist zum Thema „Equipment“ zu beachten?

  • Live-Betrieb… was ist dringend zu beachten?

  • Wo ist mein Platz im „Business“? Was will ich erreichen?

  • Wie wichtig ist mir „kreatives“ Arbeiten in meinem Beruf als Musiker und welche Wege gibt es für mich, meine Kreativität auszuleben und weiterzuentwickeln?

  • Welche Wege des Netzwerkens gibt es? 

  • Wie organisiere ich mein Leben als Musiker, insbesondere als Freischaffender? Vorbereitung, Promotion, Booking, Logistik etc.

  • Was sind „Subs“ und wie werde ich eine/r? Was wird von einem Sub erwartet?

  • Sollte man „jeden“ Auftrag annehmen?

  • Entwicklungen im Music Business… Digitalisierung, Social Media und Co.

Aufnahmeprüfung & Bewerbung

Aufnahmeprüfung (Live oder online)

Das Bewerbungsverfahren ist auf zwei Wegen möglich: wir bieten Euch an, die Aufnahmeprüfung direkt hier vor Ort zu absolvieren - oder Ihr bewerbt Euch über unser Online-Portal, dann findet auch die Aufnahmeprüfung zu einem festgelegten Zeitpunkt per Online-Verbindung statt. Für beide Verfahren benötigen wir folgende Unterlagen von Euch:

  • Ausgefüllter Fragebogen

  • tabellarischer Lebenslauf, inkl. Musikalischem Werdegang

  • Demo-Aufnahme auf CD oder DVD mit 2-3 Titeln, gerne als Videomitschnitt (Gesamtdauer nicht über 15 Minuten insgesamt). Die Klangqualität des Demos ist nicht entscheidend!

 

Die Bewerbungsverfahren unterscheiden sich dabei folgendermaßen:

 

Live-Audition

Schickt uns Eure Bewerbungsunterlagen bis spätestens Anfang August, bestehend aus:

  • dem ausgefüllten Fragebogen,

  • einer Kopie des letzten Schulzeugnisses,

  • einem tabellarischem Lebenslauf, inkl. musikalischem Werdegang,

  • einer Demo-Aufnahme mit Eurem Hauptfachinstrument mit Stücken EURER WAHL auf CD, DVD, MP3-Upload, Youtube- oder Soundcloud-Clip mit 2-3 Titeln, gerne als Videomitschnitt (Gesamtdauer nicht über 15 Minuten insgesamt). Die Klangqualität des Demos ist nicht entscheidend!

 
Möglichkeiten der Zustellung:
  • per Post an die Adresse Music College Hannover, Bultstraße 7-9, 30159 Hannover,

  • als Scan und Sounddatei per Email oder

  • als Link (Verweis auf Webspace, Soundcloud, We Transfer o.ä.)

 

Unsere Fachdozenten prüfen, ob Eure Qualifikation den Voraussetzungen für die Ausbildung entspricht. Wenn uns das Demo und der ausgefüllte Fragebogen davon überzeugt, erfolgt schriftlich per Post und per Email die Einladung zur Live-Audition. Die Prüfungen werden von uns koordiniert und Ihr erhaltet einen festgelegten Termin.

 

Die Live-Audition hier vor Ort beginnt um 9:00 Uhr mit einer Theorieprüfung, bestehend aus Klausuren in Musiktheorie und Gehörbildung. Danach erst sind die Hauptfachprüfungen an der Reihe. Es ist also sinnvoll, sich den Tag komplett frei zu halten von anderen Terminen, damit Ihr Euch voll auf die Prüfungen konzentrieren könnt.

 

  • Hauptinstrument:
    Ihr spielt je nach Instrument 3 Songs aus verschiedenen vorgegebenen Stilistiken entweder Solo, zum Playalong oder mit Hilfe einer Band, die Ihr selbst mitbringt, vor einer Prüfungskommission. Die Vorgaben für die Songs findet Ihr HIER.

  • Blattspiel:
    Ihr bekommt eine kleine Blattleseaufgabe von uns, die je nach Hauptfach Melodien, Grooves oder Akkordfolgen enthält. Eure Aufgabe ist es, die Noten vom Blatt zu spielen/zu singen, ohne sie vorher gesehen zu haben. Dazu gibt es ein paar Fragen zu Skalen oder Grooves etc. Die Aufgaben werden Euch in der Prüfung vorgelegt.

 

ACHTUNG: Bitte ladet euch UNBEDINGT die PDFs mit den genauen Anweisungen für die einzelnen Instrumente herunter und bereitet Euch nach diesen Vorgaben vor. Die Ergebnisse der Live-Audition erhaltet Ihr innerhalb von drei Tagen nach der Prüfung. Wenn Ihr bestanden habt, bieten wir Euch einen Platz in der Ausbildung an und Ihr bekommt den Vertrag von uns zugeschickt.

Anweisungen für die einzelnen Instrumente

 
Online-Audition

Wer die Prüfung von zu Hause aus erledigen möchte, kann unser unser Online-Tool nutzen und seine Dateien auf unsere Homepage laden. Für die Prüfung brauchen wir:

  • den ausgefüllten Fragebogen,

  • einen tabellarischen Lebenslauf inkl. musikalischem Werdegang,

  • Video-Upload mit 3 Songs nach folgenden Stilistiken entweder Solo, zum Playalong oder mit einer Band (keine Studiosoundqualität erforderlich):
    - 1x Jazz/Latin (aus dem Real Book)
    - 1x Rock, Pop, Funk oder Blues
    - 1x freie Wahl
    Unser Tipp für Euch: Besonders gerne werden eigene Songideen/Stücke gesehen...

 

Hinzu kommt je nach Instrument noch eine Aufgabe wie Groovepatterns oder ähnliches. Die Anforderungen für jedes Instrument :

Bitte unbedingt die Videos nach diesen Anweisungen erstellen! Anderenfalls kann Eure Bewerbung nicht berücksichtigt werden.

Eure fertigen Unterlagen reicht Ihr als Scan-und Video-Upload per Mail an info@musiccollege-hannover.de ein. Die Videos versendet ihr bitte per Dropbox oder über www.wetransfer.com.

 

Wenn uns Eure Daten erreicht haben, werden sie durch unsere Fachdozenten bewertet und Ihr bekommt ein Feedback. Bei einer positiven Einschätzung habt Ihr den ersten Teil der Aufnahmeprüfung bestanden. Wir senden Euch dann zu einem festgelegten Zeitpunkt einige Aufgaben, die Ihr anschließend als Video und als Scan innerhalb einer bestimmten Frist hochladen müsst. Diese bestehen aus:

  • Blattspiel: Ihr bekommt eine kleine Blattleseaufgabe von uns, die je nach Hauptfach Melodien, Grooves oder Akkordfolgen enthält. Eure Aufgabe ist es, die Noten vom Blatt zu spielen/zu singen, ohne sie vorher gesehen zu haben. Dazu gibt es ein paar Fragen zu Skalen oder Grooves etc. (Die Aufgaben werden Euch kurz vor der Prüfung zugesendet)

  • Theorieprüfung, bestehend aus Klausuren in Musiktheorie und Gehörbildung.

 

Alle Aufgaben und Klausuren werden Euch zu einem festgelegten Zeitpunkt per email zugeschickt und müssen dann innerhalb von 4 Stunden bearbeitet und wieder hochgeladen werden.

 

ACHTUNG: Für den zweiten Teil der Online-Audition müsst ihr folgende Dinge bereit halten:

  • Video-Kamera oder Smartphone für die Videoaufnahmen zu den gestellten Aufgaben,

  • eine schnelle Internetverbindung, um die Lösungen hochzuladen,

  • eine gültige Email-Adresse, um Euch beim Upload-Vorgang zu identifizieren,

  • einen Drucker und einen Scanner (wahlweise ein Scan-App für Smartphones wie z.B. Genius Scan), um die Klausuren auszudrucken und anschließend gelöst wieder einzuscannen,

  • eventuell eine Video-Konverter-Software, um die Videos in ein kleineres Format z.B.: (mp4, mpeg etc.) zu konvertieren.

 

Wer in den verschiedenen Abschnitten überzeugen konnte, erhält von uns umgehend den Vertrag und damit einen Platz in der Ausbildung zum (geprüften) Berufsmusiker am Music College Hannover. Vorteil: die Prüfung kann ohne großen Aufwand (Reisekosten/Unterkunft) von zu Hause aus abgelegt werden. Der Upload kann ab sofort bis zum 02.08.2019 erfolgen. Ihr seid völlig frei in der Zeit für den Upload, lediglich für den zweiten Teil der Prüfungen wird ein gemeinsamer (Online-)Termin vereinbart. Direkt nach Überprüfung der Ergebnisse bekommt Ihr das Feedback. Bei bestandener Prüfung erhaltet Ihr direkt im Anschluss den Vertrag und damit einen Platz in der Ausbildung zum geprüften Berufsmusiker und Musikpädagogen.

 

Für die Vorbereitung der Aufnahmeprüfungen gilt: 

Wenn Du nicht sicher bist, ob Dein Können für eine Bewerbung ausreicht, kannst Du einen der Info-Termine nutzen, die wir regelmäßig veranstalten, oder Du vereinbarst einen (kostenpflichtigen) Termin mit einem unserer Dozenten. Wir überprüfen dann gemeinsam, was noch zu tun ist und geben Dir eine konkrete Rückmeldung.

 

Teilnahmegebühr: 

Für die Teilnahme an der Aufnahmeprüfung ist die vollständige Einsendung der Bewerbungs-unterlagen erforderlich. Zur Teilnahme an den Auditions wird eine Prüfungsgebühr in Höhe von 75,- EUR erhoben, die bei der Anmeldung fällig wird. Eine Teilnahme an den Auditions verpflichtet nicht zur Teilnahme an der Ausbildung am Music College Hannover.

Kosten, Finanzierung & Stipendium

Unterrichtsgebühren

 

Das kostet der Unterricht:

  • ab 01.09.2020 pro Monat 520,- Euro (6240,- pro Jahr)

 

Dafür bekommt man:

  • Insgesamt 1536 Unterrichtsstunden, zum Teil im Einzelunterricht, zum Teil aus Kleingruppen-, Klassen- oder Band-Unterricht

  • außerhalb der Unterrichtsstunden stehen den Studierenden Räume und Equipment für eigenes Üben zur Verfügung

  • eine gute Infrastruktur aus WLAN und Kopierer zum Vor- und Nachbereiten der Seminare

  • freien Eintritt zu den meisten der angebotenen Workshops

  • kostenlose Bibliothek mit Fachbüchern und Fachzeitschriften

  • ermäßigte Eintrittskarten für die Musikmesse Frankfurt

  • Schulpartnerschaft mit dem L.A. College of Music und der Hochschule Osnabrück

  • ermäßigte Eintrittskarten für Konzerte im Jazz-Club Hannover

 

Materialkosten
Im Unterricht werden zum Teil Fachbücher und Tutorials benutzt, die nicht im Schulgeld enthalten sind. Die Kosten dafür betragen ca. 200,- EUR. Für die Kurse in Music-Producing und Notation wird ab dem zweiten Ausbildungsjahr die Anschaffung eines Laptops und einer Notationssoftware vorausgesetzt.

 

Aufnahmeprüfung

Für die Teilnahme an der Aufnahmeprüfung erheben wir eine Prüfungsgebühr von 75,- EUR.

 
Finanzierungsmöglichkeiten
  • BaföG: Die Ausbildung um geprüften Berufsmusiker ist nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 BaföG anerkannt. Die Förderungssumme ist immer im Einzelfall zu berechnen. Da es sich um Schüler-BAföG handelt, muss die Summe nach Abschluss der Ausbildung nicht zurück gezahlt werden.

  • Bildungskredite: Es besteht die Möglichkeit die Ausbildung über Bildungskredite zu finanzieren.

  • Stipendium: Das Music College Hannover bietet verschiedene Teil-Stipendien an

 

Stipendium & Stiftungen

 

Stipendium

Um die Ausbildung noch attraktiver zu machen, haben wir ein Stipendienprogramm entwickelt. Die ausgeschütteten Stipendien liegen im Bereich von 500,- bis 2.000,- Euro. Die Vergabe der Stipendien erfolgt anhand der in der Aufnahmeprüfung gezeigten Leistungen. Für dieses Stipendium ist eine zusätzliche Bewerbung nötig: das Bewerbungsformular und weitere Informationen findet Ihr hier. Die Vergabe des Stipendiums erfolgt rechtzeitig vor dem Ausbildungsbeginn. Alle Bewerber - und der Gewinner/die Gewinnerin des Stipendiums - werden schriftlich von uns benachrichtigt.



Stiftungen

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit die Ausbildung über verschiedene Stiftungen fördern zu lassen. Wir können einen Kontakt herstellen wenn folgende Lebensumstände vorliegen.

1. Stiftung: 

deutsche Staatsbürgerschaft, Vollwaise, evangelisch, weiblich, unter 30 Jahre

2. Stiftung
Voll-, Halb- und Sozialwaise

3. Stiftung

Halb- und Vollwaisen, Alter von 17-27 Jahre, deutsche Staatsbürgerschaft

Für weitere Fragen zum Stipendium oder zur Stiftung stehe ich gerne zur Verfügung:

Cindy Hornbostel-Schiller 

info@musiccollege-hannover.de               0511-700311 33

Tipps zur Vorbereitung

Um sich auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten, ist es sinnvoll sich mit folgenden Themen zu beschäftigen:

 

Praktische Prüfung
Theorieprüfungen

Die Theorie-Klausuren sind so aufgebaut, dass in der ersten Hälfte das nötige Grundwissen abgefragt wird. Die Aufgaben der zweiten Hälfte dienen zur Einstufung des darüber hinaus bei Euch vorhandenen Wissens (Bonuspunkte).

 

Gehörbildung

Hörendes Erkennen von

  • allen Intervallen bis zur Oktave

  • Pentatonik in Dur und Moll, Melodisch Moll, Harmonisch Moll

  • Erkennen von Dur und Moll

  • Einfaches einstimmiges Melodie-Diktat in Dur

  • Rhythmus-Diktat in 4/4 mit Achteln, Vierteln und Achtel-Triolen

  • Einfache Akkordfolge in einer Tonart

 

Literatur:
  • Van der Geld, Tom: "Ear-Training", Schott Verlag

  • Kühn, Clemens: "Gehörbildung im Selbst-Studium", DTV

  • Hess, Gary: "Ecyclopedia in Reading Rhythms", Hal Leonard Publ., Übungen 1-4

  • Edlund, Lars: "Modus Vetus", Edition Wilhelm Hansen, Kap. 1 und 6

 

Musiktheorie

Benennen oder Notieren von

  • Tonhöhen mit Vorzeichen

  • Notenwerten und ihren Pausen

  • Intervallen (s.o.)

  • Dur- und Moll-Tonleitern und ihren Modi (dorisch, ionisch usw.)

  • Drei- und Vierklängen (s.o.) und ihre Umkehrung

  • Akkordverbindungen mit Stufen-Bezeichnungen

 
Literatur:
  • Frank Sikora: "Neue Jazzharmonielehre", Advance Music

  • MacGrain, Mark: "Music Notation", Berklee Press

 

Hier sind Probeklausuren aus den letzten Jahren zum Üben sowie ein PDF mit weiteren Tipps und Tricks zur Aufnahmeprüfung.